International Winter School zur Klimapolitik in Europa

Mon, 03 Feb 2020 14:08:08 +0100
Imagefoto eines Mannes im Anzug mit grünem Blatt.
Über den „Grünen Deal“ setzt sich Europa als erster Kontinent das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden. Wie sich die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen der EU-Klimapolitik vorab besser analysieren lassen, diskutieren Wissenschaftler/innen vom 3.-7. Februar an der TU Freiberg.

Europa steht im Hinblick auf den Klimawandel vor großen Herausforderungen. Die EU hat sich bis zum Jahr 2050 selbst ambitionierte Ziele gesetzt. Dazu gehören verschiedene Maßnahmen zum Klimaschutz, aber auch zur Anpassung an den Klimawandel. Das trifft aber nicht nur auf positive Stimmen. So wird befürchtet, dass der ländliche Raum durch eine höhere CO2-Bepreisung gegenüber den urbanen Regionen benachteiligt wird. Befürchtungen, die eine Umsetzung erschweren.

Damit sich Programme, wie das Klima- und Energiepaket der EU aber erfolgreich umsetzen lassen, ist es hilfreich, eventuelle Auswirkungen vorab zu analysieren und zu bewerten. Wie die Wissenschaft hier unterstützen kann, erklären Experten bei der Winter School an der TU Bergakademie Freiberg. Vor Ort diskutieren sie gemeinsam mit 75 Nachwuchswissenschaftlern aus 15 Ländern die neuesten Konzepte und Methoden zur Folgenabschätzung.

„Die Winter School wird dazu beitragen, den Wissensaustausch zwischen Forschern aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu stärken“, erklärt Prof. Dr. Dirk Rübbelke von der TU Bergakademie Freiberg, der die Winter School gemeinsam mit Dr. Vögele vom Forschungszentrum Jülich leitet

Dafür konnte die TU Bergakademie Freiberg internationale Dozenten, wie beispielsweise vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der OECD Paris und der Universität Warschau, gewinnen und verknüpft verschiedenste Fachbereiche von den Wirtschaftswissenschaften über die Psychologie bis hin zu den Naturwissenschaften. Zu diesen international renommierten Wissenschaftlern zählt auch Prof. Anil Markandya, der bereits an den Universitäten von Princeton, Berkeley, Harvard sowie der London School of Economics forschte. Zudem war er unter anderem als einer der Hauptautoren im UN-Weltklimarat sowie als Präsident der Vereinigung Europäischer Umwelt- und Ressourcenökonomen tätig.

Gefördert wird die International Winter School von der Volkswagen Stiftung.

Logo der Volkswagenstiftung

 

 

Weitere Informationen: https://tu-freiberg.de/fakult6/avwl/international-winter-school-2020


TU Bergakademie Freiberg, Career Center

Aufgabe des Career Centers unter dem Dach der Graduierten- und Forschungsakademie ist es, Studierende und Absolventen aller Fachrichtungen dabei zu unterstützen, sich mit der Arbeitswelt und deren Anforderungen vertraut zu machen. Als zentrale Service-Einrichtung der TU Bergakademie Freiberg sind wir Ansprechpartner für Studierende und Absolventen, die sich auf ihren Berufseinstieg vorbereiten und für Arbeitgeber, die auf der Suche nach hochqualifizierten Nachwuchskräften sind.